Lob für die Pflegereform
Lob für die Pflegereform

Christine Lambrecht informierte sich im Pflegestützpunkt

Ein gutes Zeugnis stellten die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes den aktuellen Reformen in der Pflege aus. Die Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht hatte die unabhängige Beratungsstelle des Kreises Bergstraße besucht, um sich über die praktische Umsetzung des zweiten Gesetzes zur Stärkung der Pflege zu informieren. Die neuen Regelungen sind Anfang dieses Jahres in Kraft getreten.

„Ziel der Reform ist es, Menschen mit Demenzerkrankungen wie Alzheimer besser zu stellen. Durch die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs haben sie nunmehr endlich die gleichen Ansprüche aus der Pflegeversicherung, wie Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen. Zudem wurden die Leistungen deutlich ausgeweitet und können viel individueller kombiniert werden“, erklärte Christine Lambrecht.

Die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes und der beim Gespräch anwesende Landrat Christian Engelhardt bewerteten die bisherigen Erfahrungen mit den neuen Regelugen sehr positiv: „Bisher können wir die Pflegereform nur loben. Sie verbessert die Situation für die Betroffenen und ihr Umfeld deutlich“, sagte Alexandra Löchelt. Auch pflegende Angehörige würden nun besser abgesichert: „Wer einen Angehörigen mindestens zehn Stunden in der Woche pflegt, ist nunmehr nicht nur in der Rentenversicherung, sondern auch in der Arbeitslosenversicherung abgesichert“, hob Nadine Kaiser hervor, die ebenfalls beim Pflegestützpunkt beschäftigt ist.

Christine Lambrecht zeigte sich erfreut über die guten Erfahrungen bei der Umsetzung. „Die Reform der Pflege war eines der wichtigsten Gesetzesvorhaben der Koalition. Das Lob der Fachleute hier vor Ort zeigt, dass die Verbesserungen bei den betroffenen Menschen ankommen“, sagte Lambrecht.

Abschließend bedankte Lambrecht sich für die engagierte Arbeit und erklärte: „Der Pflegestützpunkt ist als unabhängige Beratungsstelle aus dem Kreis Bergstraße nicht mehr wegzudenken. Es war eine richtige Entscheidung des Bundes, den Aufbau der Stützpunkte finanziell zu fördern und einen Teil der Kosten zu tragen.“ 

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Eigenes Foto

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