Große Enttäuschung für die Region
Christine Lambrecht

Die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion und Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht zeigt sich mehr als enttäuscht über die Aussagen des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann, dass die Realisierung eines Tunnels bei Einhausen und Lorsch aus finanziellen Gründen unwahrscheinlich erscheint.   

„Wir haben uns im Kreis Bergstraße überparteilich in mehreren Kommunalparlamenten als auch im Kreistag auf eine Konsenstrasse geeinigt. Die Trasse muss eng mit der A67 gebündelt werden. Auf der Höhe von Einhausen bis westlich an Lorsch vorbei muss eine bergmännische Untertunnelung erfolgen. Der Lampertheimer Wald darf nicht durchschnitten und beeinträchtigt werden und die Strecke muss am Viernheimer Kreuz so nach Mannheim geführt werden, dass Viernheim nicht weiter belastet wird“, erklärt Christine Lambrecht.

„Umso erstaunlicher erscheint es, dass nun der CDU-Staatssekretär Enak Ferlemann die Tunnelrealisierung aus finanziellen Gründen für unrealistisch erachtet. Das verwundert mich doch sehr, hat doch auch die Bergsträßer CDU immer den Eindruck erweckt als würden sie hinter der beschlossenen Konsenstrasse stehen.

Die Region trägt nun die Verantwortung, dass in den kommenden Bundestag Abgeordnete gewählt werden, die geschlossen hinter der Konsenstrasse und der Untertunnelung stehen“, stellt Lambrecht fest.

„Ich stehe fest hinter der Konsenstrasse und damit einhergehend auch der Untertunnelung bei Lorsch und Einhausen. Die Region muss nun aufstehen und klar Farbe bekennen, damit wir nicht mit einer unvorhergesehenen Trassenvariante überrascht werden“, so Lambrecht abschließend.

Quelle Bild:
Stephanie Pilick

Termine

Okt 25 Mi

18:30 Uhr, SPD-Haus Frankfurt

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Nov 3 Fr

14:30 Uhr, SPD-Haus Frankfurt 

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