Entgelttransparenzgesetz beschlossen: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
Entgelttransparenzgesetz beschlossen

Berlin/Viernheim, 30.03.2017 – Die erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion und Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht begrüßt, dass das Entgelttransparenzgesetz heute endlich vom Bundestag verabschiedet wurde: Dies ist ein wichtiges Signal für Frauen. Denn nach wie vor liegen die durchschnittlichen Bruttostundenlöhne von Frauen 21 Prozent niedriger als die von Männern.

Nach zähen Verhandlungen mit der Union haben wir heute den von Manuela Schwesig im Koalitionsausschuss eingebrachten Gesetzentwurf verabschiedet. „Um die Lohnlücke zu schließen, braucht es gesetzliche Maßnahmen. Denn Frauen verdienen 100 Prozent“, so Lambrecht.

Für Betriebe mit mehr als 200 Beschäftigten wird ein individueller Auskunftsanspruch eingeführt.  Bis zu 14 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben damit das Recht zu erfahren, wie sie im Vergleich zu ihren Kolleginnen und Kollegen, die einer gleichen oder gleichwertigen Tätigkeit nachgehen, bezahlt werden. Ebenso sollen private Arbeitgeber mit über 500 Beschäftigten zukünftig dazu aufgefordert werden, regelmäßig ihre Löhne auf die Einhaltung der Entgeltgleichheit im Betrieb zu überprüfen.

„Ein wichtiges Signal für Frauen!“, so die Abgeordnete.

Quelle Bild:
Andreas Amann

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