Christine Lambrecht im Gespräch mit der Kreishandwerkerschaft
Christine Lambrecht im Gespräch mit der Kreishandwerkerschaft

Die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion und Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht traf die Bergsträßer Kreishandwerkerschaft zum Gespräch über die aktuelle Situation des Handwerks und die Chancen in der Zukunft.

„Mir liegt die Situation des Handwerks sehr am Herzen, denn hier gibt es innovative Betriebe aus der Region, die eine hohe Qualität mit viel Know-How bieten und junge Menschen ausbilden. Dies muss gefördert und erhalten werden“, so die Bergsträßer Abgeordnete zu Beginn des Gesprächs. Die Kreishandwerkerschaft ist Ansprechpartner und Repräsentant aller Handwerksbetriebe im Kreis.

Ein wichtiges Thema war die Forderung der SPD, die sachgrundlose Befristung von Arbeitsverträgen abzuschaffen. Lambrecht konnte die Bedenken hiergegen ausräumen, da die Probezeit, in der die Betriebe ihre Mitarbeiter kennenlernen können, davon unberührt bleiben sollen.

Lambrecht erklärte: „Wir wollen diese unsäglichen Kettenverträge abschaffen. Ein unbefristetes Arbeitsverhältnis gibt nicht nur dem Beschäftigten, sondern auch dem Unternehmen Planungssicherheit.“

Seitens der Kreishandwerkerschaft wurde beklagt, dass zurzeit zahleiche Ausbildungsstellen unbesetzt blieben. „Den Schülerinnen und Schülern fehlt ein Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten im Handwerk. Die über 300 hochqualifizierenden und anspruchsvollen Ausbildungsberufe mit vielseitigen Weiterbildungsmöglichkeiten sind teilweise wenig bekannt“, erläuterte der stellvertretende Kreishandwerksmeister Heinz Krauß.

Abgesehen von den fehlenden Azubis stehen die Bergsträßer Betriebe gut da. „Die Menschen haben gesehen, dass wir qualitativ hochwertige Produkte anbieten. So ist eine gestiegene Bereitschaft diese Qualität auch entsprechend zu bezahlen festzustellen“, freut sich der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dietmar Schott über den positiven Trend.

Lambrecht verwies in dem Zusammenhang darauf, dass hierzu auch die vom Bundestag beschlossenen 3,5 Milliarden Euro zur Sanierung von Schulen beitragen. Denn am Ende würde diese Summe als Aufträge bei Handwerksbetrieben eingehen.

Lambrecht bedankte sich abschließend für das konstruktive Gespräch. Der Austausch soll fortgesetzt werden.

Das Bild zeigt von links nach rechts stv. Kreishandwerksmeister Heinz Krauß, Kreishandwerksmeister Jörg Leinekugel, Christine Lambrecht und Geschäftsführer Dietmar Schott. Quelle: Kreishandwerkerschaft

Quelle Bild:
Kreishandwerkerschaft

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